www.gerolsteiner-land.de

Ferienregion Gerolsteiner Land

Liste der Unterkünfte

Diese Liste hilft Ihnen die richtige Unterkunft für Sie zu finden. mehr...

Sonstiges

Sonstige Informationen rund umd Gerolsteiner Land! mehr...

Wanderarrangements

Wandern in der Eifel? Hier gibt es einige Angebote für Sie. mehr...

Erlebnisrundwege

Geologische Streifzüge

Das Gerolsteiner Land ist Teil des von der Weltorganisation UNESCO zertifizierten Vulkaneifel European Geopark.
Ausgewählte geologische Erlebnisrundwege zwischen 2,5 bis 7 km Länge bieten in unserer Region die Möglichkeit, die besondere erdgeschichtliche Entwicklung der Vulkaneifel aktiv zu entdecken.

Die Tourenflyer zu allen Erlebnisrundwegen erhalten Sie auch zum Preis von je 0,50 € in unserer Tourist-Information.


 

Erlebnisrundweg „Wüsten, Wasser und Vulkane“

Länge: ca. 4 km
Wanderdauer: ca. 1,5 Std.
Start: Parkplätze am Stausee Gerolstein oder am Zugang zum Heimatpfad an der K 46 

Beschreibung:
Die Eifel lag vor rund 235 Millionen Jahren am Äquator und war Teil einer gigantischen Wüstenlandschaft. Bereits zu Beginn der Tour trifft der aufmerksame Erlebniswanderer auf rote Sandsteine, die als Reste dieser gigantischen Wüstenlandschaft noch heute von der Äquatornähe zeugen. Die folgende „Erklimmung“ des Vulkankegels „Rother Hecke“ ist vor allem Frühaufstehern zu empfehlen. Hier erwartet ihn, wenn das Kylltal noch im Nebel liegt und im Osten langsam die Sonne aufgeht, eine phantastische Morgenstimmung. Die zugehörige Lavasandgrube offenbart nicht nur „The Beauty of Ashes“, sondern ist auch Brutstätte seltener Vögel und Insekten.  Am Ende der Tour lädt der Gerolsteiner Stausee noch zu einer gemütlichen Rast ein.
Die Tour ist Partnerweg des Eifelsteigs.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Mühlstein- und Eishöhlen am Rother Kopf“

Länge: ca. 1,5  km
Wanderdauer: ca. 0,5 Std.
Start: Waldparkplatz bei Roth


Beschreibung:
Vor Jahrhunderten wurden die Schlackenbasalte am „Rother Kopf“ für die Gewinnung von Mühlsteinen abgebaut. Bald stellte man fest, dass sich in den tief in den Berg hineingeschlagenen Mühlsteinhöhlen kalte Winterluft sammelte und hielt, die Eishöhle war geboren. Für einen Blick in die Höhle empfiehlt sich eine Taschenlampe sowie festes Schuhwerk. Vor und nach dem Höhlenbesuch hat man von der Wanderhütte aus dem Rother Kopf aus einen wunderbaren Panoramablick in die Eifel.



Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Eifelwasser und Eifeleisen um Müllenborn“

Länge: ca. 4  km
Wanderdauer: ca. 2 Std.
Start: Parkplätze bei den Teichen in der Ortsmitte Müllenborn, am Gemeindehaus und am „Hotel Landhaus Müllenborn“


Beschreibung:
Eine Besonderheit der Tour sind die Karstquellen, die in um Müllenborn im Tal des wildromantischen Oosbachs sprudeln. Die „Utzigquelle“ schüttet an guten Tagen bis zu 10.000 m³ bestes Quellwasser. In ihrem Quelltopf sprudeln bisweilen CO2-Bläschen auf, ein Hinweis auf aktive geologische Vorgänge im Untergrund. Am westlichen Ortsausgang geht es vorbei an großen Blöcken aus Bundsandsteinkonglomerat, die von einem gewaltigen Felssturz vor geologisch nicht allzu langer Zeit herrühren.



Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Vulkankomplex Rockeskyller Kopf“

Länge: ca. 4,5 km
Wanderdauer: ca. 2 Std.
Start: Rockeskyll, Infotafel am Parkplatz gegenüber der Kirche, Dorfstraße


Beschreibung:

Mitten im Herzen der Vulkaneifel liegt der wohl kompletteste Vulkan Deutschlands, der Rockeskyller Kopf. Kein anderer Vulkan zeigt seinen Besuchern so offenherzig alle Stufen seiner Entwicklung vom anfänglichen Maarstadium über einen Schlackenkegel bis hin zu einem lavaspeienden Feuerberg.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Basaltbrüche Mühlenberg“

Länge: ca. 3 km
Wanderdauer: ca. 1,5 Std.
Start: Hohenfels-Essingen, Parkplatz in Bahnhofsnähe


Beschreibung:
In den Steinbrüchen rund um den Mühlenberg in Hohenfels-Essingen wurde und wird harter Basalt gebrochen und als Mühlstein, Pflasterstein oder Skupltur mit der Eifelbahn in alle Welt verschickt. Die beschwerliche Arbeit der Steinhauer in den Mühlsteinhöhlen aus alter Zeit lässt sich beim Blick in die Höhlen und auch in einen der letzten aktiven Basaltsteinbrüche der Eifel erleben.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Birresborner Eishöhlen“

Länge: ca. 4,5  km
Wanderdauer: ca. 2,5 Std.
Start: Parkplätze in der Ortsmitte von Birresborn oder am Bahnhof Birresborn

Beschreibung:
Die Tour führt zu den ca. 1,5 km westlich von Birresborn gelegenen Eishöhlen, die nicht auf natürlichem Weg, sondern durch den Abbau von Mühlsteinen entstanden sind. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein wurden hier Mühlsteine aus den zähen Eifelbasaltschlacken geschlagen. Daher werden die Höhlen auch als „Mühlsteinhöhlen“ bezeichnet und stehen seit 1938 unter Denkmalschutz. In dem besonderen Klima der Höhlen fühlen sich heute Fledermäuse besonders wohl. Zu ihrem Schutz werden zwei der insgesamt drei Höhlen in den Wintermonaten verschlossen. Beim Abstecher in die Höhlen empfiehlt sich eine Taschenlampe und festes Schuhwerk.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Vulkan Kalem“

Länge: ca. 4,5  km
Wanderdauer: ca. 2,5 Std.
Start: Parkplätze in der Ortsmitte von Birresborn oder am Bahnhof Birresborn

Beschreibung:
Das Dorf Birresborn – aus dem Althochdeutschen für „Gehöft des Birgis“ – ist eine der ältesten Siedlungen in der Eifel. Der westlich von Birresborn aufragende Kalem-Vulkan gehört zu den größten und ältesten Vulkanen der Vulkaneifel, gut 600.000 Jahre ist der alt. Ein mächtiger, glühendheißer Lavastrom wälzte sich damals vom Lavaschlund am Gipfel des Kalem hinunter in das Urtal der Kyll.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Eigelbacher Maar“

Länge: ca. 4,5  km
Wanderdauer: ca. 2,5 Std.
Start: Parkplatz am Wolffhotel, Kopp oder Parkplatz Steinkreuz oberhalb Eigelbach  


Beschreibung:
Der Rundweg um das Eigelbacher Maar führt um den ca. 1 km durchmessenden und gut 120 m tiefen Krater des Trockenmaars. Mit „nur“ einigen hunderttausend Jahren ist er eine geologisch recht junge Struktur. Auf der Tour findet sich aber auch das älteste Gestein der Region: Sandsteine aus dem Unterdevon, gut 400 Millionen Jahre alt.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Reiseauskunft der Bahn kennt nicht nur Zugfahrpläne, sondern weiß auch, wann Straßenbahnen und Busse fahren und wie lange man für den Fußweg von und bis zur nächsten Haltestelle braucht.


Erlebnisrundweg „Lavaspalte Baarley“

Länge: ca. 3,5  km
Wanderdauer: ca. 1 Std.
Start: Pelm, Infotafel am Parkplatz in der Ortsmitte, gegenüber Gaststätte Staudt

Beschreibung:
In den Steinbrüchen rund um die „Baarley“ bei Pelm werden seit Jahrhunderten fester Basalt, Tuff und basatlische Aschen und Lapilli abgebaut. Wie in der Vulkaneifel bei den damaligen Vulkanausbrüchen die glutflüssige Lava an die Erdoberfläche kam, das zeigt exemplarisch die versteinerte Lavaspalte an der Baarley.


[ nach oben ↑ ]